Moin, moin und willkommen bei OMG! – Die Online-Marketing Goods. Es ist wieder viel passiert in der Online-Marketing
Welt. Wir haben wieder die wichtigsten 5 News für
euch zusammengefasst. Und das sind unsere Themen: Google verändert Shoppingsuche Neuigkeiten bei der Facebook Targeting Sperre Siri kehrt Bing den Rücken und googelt wieder Studie: So werden Videos auf Facebook erfolgreich Und Effektiv im Interview mit Ex-PR-Beraterin
von Steve Jobs Andrea Cunningham auf dem Bits & Pretzels in München. Und los geht’s! Google beugt sich vorerst dem Urteil des Europäischen
Gerichtshofes und baut Google Shopping um. Bereits in der letzten Folge berichteten wir
über Gerüchte, dass Google im Zuge der 2,4 Milliarden Euro Strafe die Shopping-Funktion
umbauen muss. Nun ist es Gewissheit. Seit dem 28. September ist Google Shopping nun vom Rest
der Google Suche abgespalten. Grund dafür ist, dass Google vorgeworfen
wurde, eigene Suchergebnisse in Google Shopping zu bevorzugen. Was passiert jetzt genau? Google Shopping ist nun quasi ein eigenes
Unternehmen. Google selbst stellt die Shoppingsuche nun
um, so dass Werbetreibende dafür bezahlen, in den Shoppingergebnissen zu landen. Das Ganze läuft also im Grunde wie bei AdWords. Kunden kaufen Anzeigen. Google Shopping muss das nun auch tun. Allerdings mit Auflagen. Da das Geld für die Anzeigen bei Google bleibt
und nur rübergeschoben wird, darf Google nur selbst Anzeigen kaufen, wenn
es für das Produkt und den zu erwartenden Umsatz angemessen ist. Das heißt, Google Shopping muss profitabel
bleiben und darf nicht einfach alle Anzeigenplätze kaufen. Letztlich erhöhen sich die Chancen für Werbetreibende,
weil sie nun selbst in der Hand haben, ob und wo sie in der Googlesuche landen. Mit dem Urteil hat es die EU jedoch auch geschafft,
dass Google künftig wohl mehr Einnahmen in Europa durch Werbung erzielt. Es ist also fraglich, ob dass das Ziel der
EU war. Wie steht ihr zum Google-Urteil? Ist die neue Lösung fair oder die ganze Verhandlung
Blödsinn? Teilt eure Meinung mit uns. Facebook sperrt Targeting Optionen Es gibt Neuigkeiten zur Sperre der Targeting
Optionen im Werbeanzeigenmanager von Facebook. Bereits in der letzten Ausgabe haben wir euch
darüber informiert, dass beim Targeting auf Facebook teilweise zweifelhafte Optionen aufgetaucht
sind. So konnten Werbetreibende noch vor kurzem
zum Beispiel “Nazis” oder “Juden Hasser” mit Anzeigen direkt ansteuern. Grundlage sind die Informationen, die einige
Facebook User in ihren Profilen öffentlich angeben. Nun räumt Facebook auf und sperrt vorübergehend
Targeting Optionen wie Jobtitel oder Studium. Wir haben uns das näher angesehen und haben
einen Weg gefunden, die Sperre zumindest zum Teil zu umgehen und einzelne Optionen trotzdem
zu nutzen. In unserem Test haben wir einen bestehenden
Beitrag unserer Fanpage beworben und dafür eine gespeicherte Zielgruppe mit reichlich
Jobtiteln verwendet. Wegen der Sperre zeigte uns Facebook einen
Fehler bei der Bestätigung der Anzeige an. Aus diesem Grund haben wir alle gesperrten
Optionen aus der Zielgruppe entfernt. Nun wird es spannend: Facebook liefert auf Grund anderer bereits
eingegebener Optionen verschiedene Vorschläge, die zur Zielgruppe passen könnten. Darunter waren einige der Optionen, die wir
vorher löschen mussten, da diese momentan nicht zur Verfügung stehen. Wenn Facebook es jedoch vorschlägt, sollte
man davon ausgehen, dass diese Optionen auch funktionieren und siehe da: Nachdem wir alle Vorschläge von Facebook
wieder mit in die Zielgruppe aufgenommen haben, hatte Facebook nichts mehr zu meckern und
die Anzeige wird ganz normal ausgespielt. Fazit: Bis Facebook eine Lösung für das
Missbrauchsproblem im Targeting gefunden hat, bleiben einzelne Optionen noch gesperrt. Allerdings scheinen einige Zielgruppen noch
zu funktionieren. Das bedeutet für euch: ihr verwendet eine
abgespeicherte Zielgruppe, entfernt alles, was gesperrt ist und fügt dann die von Facebook
vorgeschlagenen Optionen wieder ein und schon sollte es funktionieren. Habt ihr schon Erfahrungen mit Facebooks Targeting
Sperre gemacht? Wie steuert ihr dagegen an? Teilt eure Erfahrungen mit uns in den Kommentaren. Siri googelt wieder Nachdem euch Apples Sprachassistent immer
Ergebnisse aus Bing präsentiert hat, verlässt sich Siri nun doch wieder auf Google. Doch warum? Apple begründet den Wechsel damit, dass Google
auch die Standardsuchmaschine im eigenen Browser Safari ist und es nur logisch ist, dass auch
Siri sich dieser Suchmaschine bedient. Ergibt Sinn. Doch was bedeutet das für Online Advertiser? Bing hat aktuell einen Marktanteil von etwa
9%. In Deutschland kommt die Suchmaschine auf
stattliche 12%. Dieser Anteil wird mit der Änderung sicherlich
kleiner. Werbetreibende sollten jetzt jedoch nicht
in Panik geraten, denn vor allem in Deutschland ist die Suche per Sprachbefehl noch lange
nicht so verbreitet, wie zum Beispiel in den USA. Es ist also fraglich, wie viele User deutsche
Werbetreibende tatsächlich nicht mehr erreichen, weil Siri nun nur noch googelt. Dennoch solltet ihr in den nächste Wochen
die Zahlen im Auge behalten und schauen, ob ihr wirklich spürbar weniger User erreicht,
um eingreifen zu können. Wie sieht es bei euch Apple-Nutzern aus? Habt ihr die Änderung schon bemerkt? Was sagt ihr dazu? Bing oder Google? Welche Suchmaschine ist für euch die bessere? Kommentiert dieses Video oder schreibt uns
auf Facebook. Erfolgsfaktoren für Videos auf Facebook Die Kollegen von BuzzSumo haben über 100
Millionen Videos auf Facebook analysiert und herausgefunden, was videotechnisch auf Facebook
funktioniert und was nicht. In der Studie wird abgebildet, welche Themen
besonders beliebt sind, wie lang die erfolgreichsten Videos auf Facebook sind und vieles mehr. Wenn ihr also vorhabt, endlich mit Videos
auf Facebook zu starten, hilft euch die Studie, eine Strategie zu entwickeln und eure Videos
entsprechend anzupassen. So kommen Videos zum Thema Essen mit Abstand
am besten beim Publikum an. Auch die Themen Fashion & Beauty, Tiere oder
Do it yourself sind äußerst beliebt. Wer Videocontent zum Thema Finanzen liefern
will, hat es hingegen momentan noch schwer, möglichst viele Leute zu erreichen. Außerdem sollten eure Videos nicht länger
als 90 Sekunden sein, damit ihr die optimale Reichweite erzielt. Sind eure Videos länger, spielt es fast keine
Rolle, ob sie 5 oder 15 Minuten lang sind. Bei Live Videos könnt ihr euch mehr Zeit
lassen. Hier kommen längere Beiträge besser an. Wichtig bei diesem Format sind die Emotionen. Fröhliche und witzige Videos haben klar die
Nase vorn. Ihr solltet also Content produzieren, auf
den User mit einem Lach-Emoji und einem Herz reagieren. Wer mehr über die Studie erfahren will, findet
sie in der Videobeschreibung. Wenn ihr mehr Input, Ideen oder Strategien
für eigenen Videocontent benötigt, dann schreibt uns doch einfach auf Facebook. Wir helfen euch gerne und stehen euch mit
Rat und Tat zur Seite. Und zum Schluss noch eine Neuigkeit von Effektiv. Wie ihr wisst, waren wir vor kurzem in München
auf dem Bits & Pretzels. Hier trafen Investoren auf Startups. Außerdem gaben sich zahlreiche Promis wie
kevin Spacey und Stefan Raab die Klinke in die Hand. Wir waren mittendrin und konnten uns einen
der Speaker schnappen und interviewen. Andrea Cunningham ist sowas wie die PR-Queen
der Vereinigten Staaten. Mit ihrer Agentur betreut sie die Öffentlichkeitsarbeit
von Global Playern wie Apple oder Disney. Außerdem war sie die persönliche PR-Assistentin
von keinem geringeren als Steve Jobs. Mit uns hat sie ein wenig aus dem Nähkästchen
geplaudert und erzählt, wie man mit Steve jobs arbeitet und was 2017 in Sachen Public
Relations wirklich wichtig ist. Das Videointerview werdet ihr demnächst in
unserem YouTube Channel, auf Facebook und auch in unserem Blog sehen. Also abonniert unseren Channel oder werdet
Fan auf Facebook, dann verpasst ihr keine Neuigkeiten aus dem Effektiv-Universum. Mit diesem brandheißen Tipp verabschiede
ich mich für diese Woche und hoffe, es hat euch gefallen.
ich würde mich freuen, wenn wir uns nächste Woche bei OMG! wiedersehen. Startet gut in die Woche. Macht’s gut.